Hoffnung
05.07.07 - Daniel

Die Dunkelheit umschließt weiter meine Seele,
wünschte die Kraft mir nicht mehr fehle.
Ich suche das Leben, die Welt, die Liebe,
meine Sehnsucht ich vor mir her schiebe.
Die Sehnsucht, sie quält mich weiterhin,
auch wenn ich nicht mehr alleine bin,
fühl ich mich doch einsam, verlassen, nicht da!
Ist mein Leben denn wirklich wahr?
Es ist in mir, ich geb es nicht von mir,
bleib da, ich schenke die Liebe dir!
Dir meinem Engel, denn du lässt mich Leben,
ich will dir mein ganzes Dasein geben.
Do kann ich nicht, denn du nimmst es nicht an,
verschließt dich mir, ich komm nicht an dich ran.
Ich will dir helfen, doch mach ichs nicht richtig,
bin doch sinnlos, klein und nichtig.
So bleib ich weit weg, lasse dir Zeit,
ich denk, du bist einfach noch nicht bereit.
Nicht bereit auf mich einzugehn,
hoffentlich kann ich die Wahrheit sehn.
Die Wahrheit, ich versteh sie immer noch nicht.
Blicke der Sehnsucht ins Angesicht.
Darin sehe ich Hoffnung, ich kann es noch schaffen,
muss meinen Mut zusammenraffen.
Meinen Mut, noch weiter zu leben,
werde meinem Dasein den Sinn wieder geben.
Ich hoffe, auch deinem, doch kann ichs nicht wissen.
Hab meine Hoffnung an mich gerissen.

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