Wolfskönigin
08.05.07 - Martin

Wölfskönigin

So zart, doch so zerbrechlich;
sie steht da, wie geboren;
die Augen funkeln hell sehr;
ich bin in ihr verloren.
Von Wölfen großgezogen;
ist sie wild und wunderschön;
ihre Krallen noch so scharf;
ich will niemals von ihr gehn.

Ihre Augen sind geschärft.
Sie kann wie Wölfe jagen;
und sie läuft genauso schnell
ich Frag: wird sie es wagen?
Was wird Instinkt ihr raten?
Werde ich je bei ihr sein?
Ich will mich an sie schmiegen;
an die Haut, so weich, so rein;

Du Königin der Wölfe;
komm zeig mir deine Krallen,
zeig mir deine ganze Pracht;
und lasse mich nicht fallen.
Für dich werde ich zum Wolf.
jaul so für dich jede Nacht;

Ich verzehre mich nach dir.
Ich find dich am Eichenbaum,
jedesmal wenn ich dich such.
Find dich auch in meinem Traum.
Beschütz mich vor den Wölfen,
ich hab doch Angst vor ihnen
und wirst du mich lieben, werd
ein Lebenlang dir dien´n.

Die Königin der Wölfe,
obwohl du doch ein Mensch bist.
Zum Monde werde weinen.
So werd ich für dich zum Wolf.
Sehnsucht innerlich mich frisst.
Werd einer von den deinen

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