Will stand von seinem Platz auf und
wankte zum Fenster, um besser sehen
zu können. Dort im Garten saß Alex
und zählte immer und immer wieder die
Münzen aus seiner Gürteltasche. Irgend-
wann hob er den Kopf und schaute
zu Will hoch. "Es reicht!", formte der
Junge mit den Lippen, worauf ein breites
Grinsen folgte. "Es reicht, Bruder!", schrie
er jetzt. "Jetzt kann ich in die Stadt gehen
und Medizin kaufen! Du wirst wieder gesund!"
Will nickte Alex mit einem Lächeln zu. Dann
entfernte er sich wieder vom Fenster und
legte sich auf das Bett. Es gab keine
Medizin für seine Krankheit. Er würde nicht
gesund. Doch solange sein kleiner Bruder
Hoffnung hatte, teilte er diese Hoffnung.
