Einst waren sie ein Paar. So glücklich wie selten gesehen.
Doch eines Tages machte er Schluss, warum sagte er nicht, meinte nur es sei besser so da er zur zeit nicht in der Lage war, eine Beziehung mit ihr zu führn.
Es war das schlimmste, das er ihr je antun konnte, doch er tat es. Sie dachte nach, fragte sich warum. Waren sie nicht glücklich? Sagte er doch noch 2tage zuvor „Ich liebe dich“. Warum sagt er dies wenn er Schluss machen wollte? Wusste er nicht wie viel ihr diese 3Worte bedeuteten? Sie hatte das Gefühl ihr Leben sei zu ende, in ihr herrschte ein ständiger Kampf um ihr eigenes Leben, das ihr so wertlos nun erschein. In manchen Nächten, hielt sie diesen Kampf kaum noch aus. Sie wusste wie dumm es sei und dass es ihr nicht hilft. Doch war sie, wenn auch nur für ein paar Minuten, frei von ihrem Schmerz. In jenen Momenten, als die Klinge, ihre Haut durchschnitt. Mit jedem Mal, dass die es tat, wurden die Schnitte tiefer. Sie ging nicht mehr weg, blieb allein zu Haus, hatte Angst, ihn wieder zu sehen. Morgens, nach dem Erwachen, dachte sie, es wäre alles nur ein Traum. Doch dann sah sie ihren Körper an, ihre tiefen Wunden und wusste es ist Realität Wusste er denn nicht, wie sehr sie an ihm hing? 4 Monate war es nun her. Gehört hatte sie nicht mehr von ihm, wie sehr sie es sich auch wünschte. Langsam fand sie den Weg in ihr Leben zurück, doch war es sicher nicht mehr wie zuvor. Auch schnitt sie sich weiter Tag für Tag, nur um frei zu sein für den Moment.
Dann hatte sie sich endlich überwunden, ging mit ihren Freunden weg, was sollte schon groß passieren? An diesem Abend hatte sie ein wenig zu viel Getrunken. Doch ihr Herz war frei.
Sie ging mit einer Freundin raus, weil diese meinte, sie müsse ihr was Wichtiges erzählen.
Die Freundin wusste nicht was oder wie sie es sagen sollte, meinte nur, sie habe etwas falsch gemacht. Nach ein paar Schlücken hatte sie dann den Mut und erzählte ihr, warum er sie damals verlas.
Die Freundin war auf das Mädchen eifersüchtig gewesen und hielt es nicht aus, diese mit ihrem Freund so glücklich zu sehen. Darum ging sie eines Tages zu ihm und erzählte, sie habe ihn schon mehrfach betrogen. Sie wisse zwar dass sie ihre Freundin ist doch sie fände ihr verhalten nicht gerecht ihm gegenüber, weswegen sie es ihm sagte.
Jetzt wusste sie endlich warum er es tat. Warum er kein Wort mehr mit ihr sprach. Sie stand auf, Tränen liefen über ihr Gesicht. Die Freundin beteuerte, es täte ihr leid, doch sie wollte es nicht hören und lief davon. Sie lief tief in die Nacht hinein ohne zu wissen wohin sie rannte. Ihr Herz fühlte sich an, als würde es gleich zerspringen. Ihr Körper wurde von jenem Schmerz erfüllt, den sie verspürte, als er sagte, es ist besser, wenn wir uns trennen.
Was sollte sie nun tun? Er war doch das Einzige, wofür sie lebte. Plötzlich brach sie an einer Stelle zusammen, ihre Kräfte hatte sie verlassen. Nur noch der Schmerz in ihr war. Sie wollte nicht mehr leben ohne ihn, sah in ihrem Leben keinen Sinn.
In der Ferne sah sie die beiden Lichter schnell herbei nahen. Mit letzter Kraft raffte sie sich auf und stellte sich auf die Gleiße. Es dauerte noch eine Weile, bevor der Zug sie erfasste. In dieser Zeit schrieb sie ihrem Liebsten eine letzte Nachricht. Nun war es aus, der Schaffner versuchte zwar noch zu bremsen, doch hatte er sie zu spät gesehen. Der Wink des Schicksals sollte sein, dass jene Person, die ihr Leben zerstörte, jene war, die sie zu letzt gesehen. Auch ihr Liebster starb in dieser Nacht. Als er ihre Nachricht gelesen hatte, machte er sich auf den Weg, nur er kam zu spät. Auch er hatte sie noch immer geliebt und selbst war er auch kaum über die Trennung hinweg gekommen. Viele male wollte er sie darauf ansprechen, was ihre Freundin ihm anvertraut hatte, doch fehlte ihm der Mut und nun war es zu spät. Ihr Tod bedeutete auch für Ihn den Tod und so starb er nur ein paar Meter weiter, als er sich von einer Brücke stürzte. Es ist ein trauriges Schicksal, dass ihrer Liebe erlitt, doch nun sind sie wieder zusammen, auch wenn nicht durch ihr Menschliches Ich sondern über den Tod hinaus.
