Zu Boden gestoßen
In Wunden gebohrt
Leben vernichtet
Nichts wie zuvor
Das lächeln verschollen
Wird nie wieder kehrn
So lasst ihr sie liegen
Am Grunde des Sees
Denn
Keiner vernahm ihre Worte
Welche sie niemals aussprach
Niemand hörte ihre Stimme
Die sie niemals erhob
Niemand hörte ihre Schreie
Welche sich verloren im Wind
Und um sie herum wuchs die Finsternis
Als das Licht
Immer weiter wich
Als die Nacht in ihr Leben zog
Und niemals mehr
Etwas wurde wie zuvor
Sie ihren letzen Entschluss fasste
Sich auf die Brüstung stellte
Mit ihrem letzen Gedanken
„Spring“
Und sie breitete die Arme aus
Denn zum fliegen war sie nun bereit
Ließ sich nach vorne fallen
Ihr Herz, es war so leicht
Nichtsmehr das auf ihr lastete
Nichts dass sie mehr bedrückt
Keine Worte mehr die sie vernichteten
Kein Handeln dass in den Tod sie trieb
Keiner konnte sie nun noch verletzen
Denn mehr denn je
War sie frei
Kein Mensch hat jemals mehr
Was von ihr gehört
Niemand hat sie mehr gesehen
Nur die Wellen allein mögen wissen
Wo ihr zarter Körper
Sich nun befind
Und so wird sie auf immer dort liegen
Am Grunde des Sees
Verborgen vor allen Blicken
Doch glücklich und frei
