der dritte Spieler
steh zwischen Gott und Teufel
bin Verführer und verführt
die Welt wird mein Eigentum
hab alle Sünden berührt
Eifersucht, Wollust und Gier
die Sünden gehören mir
ich bin der dritte Spieler
in dem ewigen Schachspiel
und das mir gehört die Welt
ist mir mein einziges Ziel
Eitelkeit und Völlerei
bin in meinem Wesen frei
mein Zug entscheidet das Spiel
ich bin selbst meine Figur
wohin ich will stell ich mich
und dort bleib ich; bin so sturr
mein Ziel ist der Weltentrohn
es hindert nicht Gottesohn
das Tier, das macht was es will
ich bin sowohl das Böse
als auch das Gute der Welt
dort wütet mein Getöse
gemacht aus Erde und Lehm
und nun bin ich Problem
ein Dorn im Aug´ der Spieler
der Schlange, den altem Mann
doch beherrsche ich die Welt
irgendwann, nur irgendwann
bin die Essenz von beiden
bring wenig Glück, viel Leiden
bin schlud an allen Dramen
und auch Glück ist mein Samen
sag: wer kennt meinen Namen???
