Schattenzeit



Alte Lieder aus den Boxen klingen,
dunkle Rhythmen in mich dringen.
Müde Stimmen der Vergangenheit
singen vom Beginn der Dunkelheit.

Trauer siegte über falsches Glück.
griff sich Seelen Stück für Stück,
stillte Wunden, welche Lügen schlugen,
die nur schwarze Herzen noch ertrugen.

Sommerträume waren längst verloren;
Schattenkrieger wurden neu geboren.
Sterbend tanzen sie seit vielen Jahren
werden irgendwann zur Hölle fahren.

Doch die Nacht liebt ihre Krieger,
wider Willen schafft sie Sieger.
Denn im Schutz der Dunkelheit
wächst das Heer der Schattenzeit.

Manche Kraft, die will es führen,
ohne Worte, die das Herz berühren,
zweckgebunden intervenieren,
um es heimlich zu regieren.

Dieses Heer wird niemand lenken.
Träumer die nur selten denken,
herrschen nicht in Wirklichkeit.
Ziele führ´n sie nur zum Streit.

So geht jeder seiner Wege
niemand hält die große Rede,
die das Volk begeistern kann,
zieht sie in des Führers Bann

... und ein neuer Tag bricht an.

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